3. April 2025
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Auszeichnung: Der 13-jährige Schüler des Starkenburg-Gymnasiums hat das Landesfinale der Mathematik-Olympiade gewonnen und wurde Landessieger 2024

Heppenheim. Was die Olympischen Spiele bei sportlichen Leistungen sind, ist die Mathematik-Olympiade für alle Schülerinnen und Schüler, die Mathematik lieben und neugierig auf knifflige Aufgaben sind. So wie Jakob Müller: Der Schüler der Klasse 7a des Heppenheimer Star-kenburg-Gymnasiums hat es bei diesem Wettbewerb bis ins Landesfi-nale geschafft – und dieses gemeinsam mit einer weiteren Schülerin ge-wonnen.

39,5 von möglichen 40 Punkten konnte der 13-Jährige erzielen, damit ist er Landessieger 2024. Dieser Wettbewerb endet für die Siebtkläss-ler damit, es ist also die höchste erreichbare Wettbewerbsklasse.

Neben einer Urkunde gab es einen Gutschein – und nun zusätzlich durch das Starkenburg-Gymnasium ein Buch, welches Christiane Wüst-ner, Beratungslehrerin für Begabtenförderung am Starkenburg-Gymnasium, im Auftrag der Schule überreichte. „Wir freuen uns immer, wenn wir Talente finden und diese Lust haben, ihr Talent auch auszuspielen“, betont Christiane Wüstner:

Die Schule wie auch die Eltern von Jakob Müller seien stolz auf die gezeigte Leistung.

Bereits bei den letzten beiden Wettbewerben hatte Jakob Müller an der Mathematik-Olympiade teilgenommen, in diesem Jahr kam er erstmals in die dritte und damit in die Landesrunde.

Landesfinale fand in Gießen statt Diese fand an einem Freitag und einem Samstag in Gießen statt. In zwei Klausuren warteten jeweils drei Aufgaben und vier Stunden Zeit. Das Wochenende verbrachte er mit seinem Vater in Gießen und nutzte die Gelegenheit, die Stadt kennenzulernen. Darüber hinaus besuchte er eine Vorlesung an der Uni für die Teilnehmer der Olympiade über das Pythagoreisches Zahlentripel und den Satz von Fermat.

Die erste Runde der Mathematik-Olympiade fand als Hausaufgabenrunde statt, wer genügend Punkte erzielt, kommt in die Schulrunde.

Screenshot

Auch diese wusste Jakob Müller, der in der zweiten Runde der einzige Siebtklässler war, zu meistern.

Die Aufgaben beinhalten viel Schreibarbeit: Denn in den ersten beiden Runden warteten insgesamt jeweils vier Knobel- und Geometrie-aufgaben.

Zu diesen müssen die Rechenwege mit Begründung aufgeschrieben werden. Nächstes Jahr will er erneut an der Mathematik-Olympiade teilnehmen, ebenso wie beim „Känguru der Mathematik“, welches allen Schülern offensteht.

„Mathe ist definitiv mein Lieblingsfach“, so der Schüler, der auch Sport gerne mag. Dies zeigt sich in seinen Hobbys: Er spielt Handball, hat mit Tischtennis angefangen und spielt Schach – passend zur Mathematik.

Letzteres auch im Verein, gemeinsam mit zwei Freunden in der vierten Mannschaft der Schachfreunde Mörlenbach. Die Mathematik-Olympiade war nicht der erste Wettbewerb für Jakob Müller: 2024 hat er im Team bei Explore Science teilgenommen. Dabei ging es um eine Kettenreaktion, die mindestens drei Klimakipppunkte darstellt. So wurde beispielsweise eine Eisschmelze durch die Schüler nachgebaut und in Mannheim präsentiert.

Ebenfalls bereits im vergangenen Jahr hat der junge Heppenheimer an einem Kurs des Vereins für Bildung und Begabung teilgenommen: „Ma-the-AH“ lautet der Titel, und auch in diesem Jahr stellt er sich wieder der Herausforderung, wobei 2025 die Geometrie im Fokus steht. Ein Bereich, der ihm Spaß macht, wie er bei der Vorbereitung auf die Mathe-Olympiade festgestellt hat.

Darüber hinaus wurde er durch den Leiter der Mathe-Olympiade zu „Jugend trainiert Mathematik“ eingeladen.

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